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Conference on Business Informatics 2017

Die zunehmende aktive Einbeziehung des Patienten in den Versorgungsablauf wirft auch im Hinblick auf die pfadbasierte Unterstützung solcher Versorgungsprozesse neue Fragen auf. So müssen Wege gefunden werden, die Umgebungs- und allgemeinen Patientendaten in den Versorgungszusammenhang zu bringen und diese dann in einem adaptiven Prozess an die Situation des Patienten anzupassen. Dieser Problematik widmet sich der Beitrag „Towards Adaptive Pathways Reference Architecture for Personalized Dynamic Pathways“ den unser Team (Schlieter, Benedict, Gand, Burwitz) im Rahmen der diesjährigen Conference on Business Informatics 2017 veröffentlichen konnte.

Zudem wurde das Paper "Investigating on Requirements for Business Model Representations - The Case of Information Technology in Healthcare" durch Kai Gand vorgestellt, in dem das Thema adäquater Geschäftsmodellbeschreibungsformen für eHealth untersucht wird.

Care4Saxony - Offizieller Startschuss gegeben

IMG Gruppe4 FAV LRESAm Freitag, den 14.07.2017 fand  im Festsaal der Fakultät Wirtschaftswissenschaften die feierliche Kick-off-Veranstaltung von „Care4Saxony“ statt. Prof. Dr. Esswein eröffnete mit einem Grußwort die Veranstaltung und wiess dabei auf die Chance hin, die eine gemeinsame Arbeit bietet. Gleichzeitig führte er aus, wie wichtig Respekt und Augenhöhe für den Erfolg der Gruppe sind. Den Rahmen der Forschergruppe präsentierte danach Dr. Schlieter. Hierbei stellte er die Gründe, welche häufig zum Scheitern führen zusammen und zeigte wie die Gruppe diese Bereiche adressierte. Prof. Peter Schwarz betonte insb. den unmittelbaren Patientennutzen, der im Vordergrund jeder digitalen Gesundheitslösung stehen sollte. Überdies gelang es ihm den Fokus auf den disruptiven Charakter der aktuellen Digitalisierungsbewegung zu lenken. In der Folge stellten sich die beteiligten Institutionen sowie die einzelnen Nachwuchsforscher vor. 

Die Nachwuchsforschergruppe „Care4Saxony“ läuft vom 01.07.2017 bis 30.06.2020 und wird mit 1.096.571,49 € gefördert. Verbundpartner sind die Professur für Wirtschaftsinformatik, insb. Systementwicklung (Prof. Dr. Werner Esswein, Fakultät Wirtschaftswissenschaften), die Professur für Prävention und Versorgung des Diabetes (Prof. Dr. Peter Schwarz, Medizinische Fakultät), der Forschungsverbund Public Health Sachsen (Prof. Dr. Joachim Fauler, Medizinische Fakultät) und die Professur für Technische Informationssysteme (Prof. Dr. Klaus Kabitzsch, Fakultät Informatik). Die Leitung der Gruppe hat Dr. Hannes Schlieter (Professur für Wirtschaftsinformatik, insb. Systementwicklung).

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Europa-Investition fördert Aufbau telemedizinischer Strukturen in Ostsachsen

2017 06 23 EFRE UebergabeBescheide über insgesamt 2,6 Millionen Euro ermöglichen effizientere Therapien bei Multipler Sklerose und Traumafolgestörungen

Die Carus Consilium Sachsen GmbH, das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus sowie die Technische Universität Dresden nehmen am Freitag, dem 23. Juni 2017, Zuwendungsbescheide des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Freistaates Sachsen in Höhe von 2,6 Millionen Euro entgegen.Die Fördersumme fließt in die Projekte „Telemedizinisches Netzwerk Psychotraumatologie (TeleNePS)“ und das „Integrierte Betreuungsportal Multiple Sklerose (IBMS)“. Die beiden telemedizinischen Behandlungsnetzwerke sollen für Patienten mit den Krankheitsbildern Multiple Sklerose oder Traumafolgestörungen künftig effizientere Beratungen und Therapien auf höchstem Niveau – unabhängig vom Wohn- und Behandlungsort – ermöglichen. Beide Portale werden an die bestehende Telemedizin-Plattform CCS Telehealth Ostsachsen (CCS-THOS) anknüpfen und die Expertise der Dresdner Hochschulmedizin in ländlichen Räumen verfügbar machen. 

HeLiCT ist in den Projekten für die Implementierung und Koordination der technischen Komponenten zuständig. Wir verantworten die Implementierung der Fallaktenstrukturen sowie weiterer medizinspezifischer fachlicher Komponenten unter Verwendung der CCS Telehealth-Plattform Ostsachsen. Die Sicherstellung der technischen Interoperabilität sowie der technischen Nachhaltigkeit der entstehenden eHealth-Lösungen stehen dabei in besonderem Fokus. Die Projekte als praktische Projekte zur Strukturinnovation in Sachsen bilden für uns einen wichtigen Ausgangspunkt zur Sicherstellung einer praxisnahen eHealth-Forschung. So werden die Erkenntnisse im Rahmen der Projekte wissenschaftlich reflektiert und Best-Practice-Muster für die Sicherstellung nachhaltiger eHealth-Projekte erarbeitet.

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Einfluss der Digitalisierung auf die Sächsische Versorgungslandschaft startet unter helict-Leitung

Care4Saxony middleZum 1. Juli 2017 startet die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Nachwuchsforschergruppe „Care4Saxony“. Insgesamt sechs Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher aus den Wirtschaftswissenschaften, der Informatik und der Medi-zin werden gemeinsam untersuchen, wie vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und der demografischen Entwicklung in Sachsen die Nutzung von Informations- und Kommuni-kationstechnologien zukünftig die Versorgung im Freistaat unterstützen kann.

Sachsen weist im Vergleich zu anderen Regionen der EU eine drastisch schrumpfende und alternde Bevölkerung auf, wovon insbesondere die medizinische und pflegerische Versor-gung betroffen ist. Das Spannungsverhältnis zwischen Fachkräfteangebot und –nachfrage verschärft sich in ländlichen Regionen noch. Um den Versorgungs- und Betreuungsbedarf langfristig zu sichern, sind der Erhalt und der Ausbau von Maßnahmen, die den besonderen Anforderungen älterer Menschen genügen, essentiell. „Care4Saxony“ verbindet die aus dem demografischen Wandel resultierenden strukturellen Herausforderungen Sachsens mit dem Potentialen der Digitalisierung. Das Ziel der Nachwuchsforschergruppe ist es nicht nur, innovative telemedizinische Versorgungsmodelle in den Anwendungsfeldern Diabetes Typ 2, Schlaganfall und Geriatrie zu untersuchen und weiterzuentwickeln. Vielmehr sollen Nach-weise zur Inanspruchnahme, Wirksamkeit und Qualität von IuK-Technologien im Versor-gungsalltag erbracht werden. Das Projekt möchte zudem strukturelle Innovationen schaf-fen, wie der Leiter der Nachwuchsforschergruppe, Dr. Hannes Schlieter, erklärt: „Die in der Forschergruppe tätigen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler erwerben selbst Kompetenzen in einem interdisziplinären Themenspektrum an der Schnitt-stelle von Gesundheitswissenschaften, Informationstechnologie und Biomedizin. Dadurch entstehen einzigartige Qualifikationsprofile, die für die Weiterentwicklung der sächsischen Versorgungslandschaft wertvoll sind.“

Die Nachwuchsforschergruppe „Care4Saxony“ läuft vom 01.07.2017 bis 30.06.2020 und wird mit 1.174.378 € gefördert. Verbundpartner sind die Professur für Wirtschaftsinformatik, insb. Systementwicklung (Prof. Dr. Werner Esswein, Fakultät Wirtschaftswissenschaf-ten), die Professur für Prävention und Versorgung des Diabetes (Prof. Dr. Peter Schwarz, Medizinische Fakultät), der Forschungsverbund Public Health Sachsen (Prof. Dr. Joachim Fauler, Medizinische Fakultät) und die Professur für Technische Informationssysteme (Prof. Dr. Klaus Kabitzsch, Fakultät Informatik).

Hinweis: Die öffentliche Kick-off-Veranstaltung von „Care4Saxony“ findet am Freitag, den 14.07.2017 von 14:00-16:00 Uhr im Festsaal der Fakultät Wirtschaftswissenschaften statt.

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Presseansprechpartner:
Dr. Hannes Schlieter
Fakultät Wirtschaftswissenschaften
Professur für Wirtschaftsinformatik, insb. Systementwicklung
Tel.: +49 351 463-37203
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weiterführende Informationen

Kurs "Healthcare Management" erfolgreich gestartet

Healthcare Management - Studierende bei der Bearbeitung einer Workshopaufgabe

Seit dem Sommersemester 2017 bietet das HeLiCT-Team (Dr. Hannes Schlieter und Martin Benedict) das Modul Healthcare Management an. Ziel der Veranstaltung ist die Vermittlung von Managementkompetenzen im Bereich des Gesundheitswesens. Dabei betrachten wir Healthcare Management vor allem als eine interdisziplinäre Symbiose verschiedener Wissenschaftsbereiche. Wirtschaft, Managment, Gesundheitswissenschaften, Organisationstheorie und Informatik (Medizininformatik, Wirtschaftsinformatik) bilden dabei Grundsäulen des Lehrinhaltes.

Die Studierenden erlernen und erarbeiten im Rahmen einer Kombination von Workshops und Vorlesungen verschiedene Sichten auf das Gesundheitswesen, seine Stakeholder, Strukturen und Prozessen und werden dabei in die Lage versetzt, Gesundheitsorganisationen und Gesundheitsnetzwerke zu analysieren, zu gestalten und weiterzuentwickeln. Die systemische Sicht der Wirtschaftsinformatik hilft dabei verschiedene Perspektiven zu betrachten und zu beschreiben. Alle Veranstaltungen im Rahmen des Kurses sind  international ausgerichtet, finden auf Englisch statt. Sie beziehen außerdem den Erfahrungshintergrund teilnehmender internationaler Studentinnen und Studenten (ERASMUS) aktiv ein. So führen die Studierenden aktuell in Kleingruppen einen Vergleich der Gesundheitssysteme ihrer verschiedenen Herkunftsländer durch, diskutieren den Grundaufbau dieser und präsentieren ihre Ergebnisse im Rahmen der Veranstaltung. Die Veranstaltung ist inhaltlich verbunden mit den Veranstaltungen Health Information Management und Prozess- und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen, die ebenfalls durch unseren Lehrstuhl angeboten werden.

Kontakt: Dr. Hannes Schlieter, Martin Benedict
Modulbeschreibung: Healthcare Management